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	<title>Close-Up Archive - Fruits and Freedom</title>
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	<title>Close-Up Archive - Fruits and Freedom</title>
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		<title>From External Order to Self-Order: The Kiwi-Challenge for Soul Structure</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Fruits and Freedom]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2026 11:45:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Close-Up]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Three kiwis a day—a ritual for my soul. From external order to self-created freedom—a little brown-and-green anchor for the day.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fruitsandfreedom.com/de/kiwi-challenge-soul-structure/">From External Order to Self-Order: The Kiwi-Challenge for Soul Structure</a> erschien zuerst auf <a href="https://fruitsandfreedom.com/de">Fruits and Freedom</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Ich sitze am meinem Schreibtisch und vor meinem Fenster tanzen die beiden noch grünen Bäume miteinander im Wind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eben noch in Sommerkleidung und trockener Hitze unterwegs, jetzt umgeben von herbstlicher Farbpracht und dem Ruf der Kürbissuppe - ein Anzeichen dass es draußen kühler wird und ich mich nach Gemütlichkeit sehne.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Endlich starte ich in meine erste Kiwi-Challenge, nachdem sie mir gestern in einem Webinar über den Weg lief und mich daran erinnerte, dass ich sie schon lange einmal ausprobieren wollte. Und wie es der Zufall so will, entdecke ich ein so günstiges Angebot im Supermarkt, das mir zeigt, jetzt ist ein guter Zeitpunkt dafür.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Back home, I read the pages about the kiwi in <a href="https://www.medicalmedium.com/life-changing-foods-expanded-edition" type="link" id="https://www.medicalmedium.com/life-changing-foods-expanded-edition">Life Changing Foods</a> Zu Hause lese ich mir die Seiten über die Kiwi in Life Changing Foods noch einmal durch…… Blähungen – Ja, Zwangsstörungen – Hm…, Nervenentzündungen – Ja, Ohrensausen – Dringend! Und über all dem steht die Verbindung zum Göttlichen – Unbedingt!&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Während des Wachstums leitet eine Kiwi-Mutterpflanze die Energie des Universums weiter und speichert in jeder heranwachsenden Kiwi eine Momentaufnahme unserer weiteren Umgebung. Kein anderes Lebensmittel enthält ein so wundersames Abbild der Sterne, Planeten, Geheimnisse und Wunder der Welt – von der unsere Erde nur ein winziger Teil ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">-Anthony William<sup data-fn="57154e40-c816-4357-b6d4-f36b14f78b60" class="fn"><a href="#57154e40-c816-4357-b6d4-f36b14f78b60" id="57154e40-c816-4357-b6d4-f36b14f78b60-link">1</a></sup></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vorstellung, sie an meinem Bett reifen zu lassen und mich mit ihr zu verbinden während ich schlafe, verzaubert mir die Vorfreude auf den kommenden ersten Tag. Ich kann es kaum abwarten zu starten und bin gespannt, was diese Frucht für mich bereithält.&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Bewahre deine Kiwis in einer Schale auf deinem Nachttisch auf. Dies verstärkt die emotionalen Aspekte, die die Kiwi vermitteln kann. Das Schlafen neben den reifenden Früchten verbindet sie eng mit deinem Wesen und vertieft ihre Wirkung auf jeder Ebene, sodass sie die größtmöglichen, lebensverändernden Ergebnisse hervorbringen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">-Anthony William<sup data-fn="dd3f1ad6-f5c6-45cf-8c15-4928f50dd475" class="fn"><a href="#dd3f1ad6-f5c6-45cf-8c15-4928f50dd475" id="dd3f1ad6-f5c6-45cf-8c15-4928f50dd475-link">2</a></sup></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Damit ich morgen früh die Erste auch um 9 Uhr essen kann, muss ich früher in den Tag starten, damit alles weitere vorher erledigt ist. Auch darauf freue ich mich, ist eh´ ein lang ersehntes Ziel von mir. &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">25.September: Los geht´s!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Heute ist Tag 1 und die zweite Kiwi des Tages um 12 Uhr hab ich bereits gegessen. Schnell wurde mir klar, für die kommende Woche wird es etwas weniger Selleriesaft geben, sonst entsteht zu viel Druck den Liter auch rechtzeitig zu schaffen. Das kann ich ganz leicht umgehen, indem ich einfach weniger trinke.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist gemütlich, im Bett die erste Kiwi aufzuschneiden. Eine reife goldene - Souvenir der letzten Reise.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich mag es nicht, dass soviel kostbare Flüssigkeit austritt, wenn ich sie mit dem Löffel entnehme, also werde ich es anders ausprobieren.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe den Timer programmiert: In den nächsten 7 Tagen wird er mich 3-mal täglich an meine Kiwi-Zeit erinnern. Der Erinnerungston ist sanft und versetzt mich in eine angenehme Stimmung. Wunderbar!</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Um die volle Wirkung dieser Frucht zu spüren, esse eine Woche lang dreimal täglich eine Kiwi. Betrachte sie als Nahrungsergänzung für Körper, Geist und Seele und nimm jeweils eine um 9 Uhr morgens, mittags und um 15 Uhr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">-Anthony William<sup data-fn="03d4e7ca-9ee7-4406-afa0-c9dce05f1d96" class="fn"><a href="#03d4e7ca-9ee7-4406-afa0-c9dce05f1d96" id="03d4e7ca-9ee7-4406-afa0-c9dce05f1d96-link">3</a></sup></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Male hab ich sie ein paar Minuten später gegessen — die Zeit verstreicht schneller als man denkt. Messer rausholen, aufschneiden, mit dem Chaos klarkommen . . . und es ist schnell 9.02 Uhr oder 12.03. Uhr.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kein Drama.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber diese Erfahrung wird mir so viel Liebe zum Detail beschrieben, dass ich auch dieses Detail noch mitnehmen möchte. Die genaue Zeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist Abend. Ich bin früher fertig mit allem was in der Küche immer noch anfällt. Auf dem Schoß eine Wärmflasche, der Heizlüfter läuft und in der Duft von Baldrianwurzel-Tee von meiner eigenen Pflanze geerntet in der Luft, der fast identisch ist mit dem Duft von Nardenöl, das ich letztes Jahr in Südfrankreich kennengelernt habe. Ein unglaublicher Duft. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz aller Bemühungen mit der Timer-Einstellung um drei Minuten vor der Zeit habe ich die genaue Uhrzeit doch wieder verpasst. Ich brauche also eine zusätzliche Erinnerung, auf den Punkt genau.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Egal wie, ich werde es zum Laufen bringen. Ich habe jetzt schon das Gefühl etwas vollendet zu haben und es erinnert mich an die 3-6-9 Reinigungskur: Meine Kiwi-Zeiten 9-12-15 tragen die 3-6-9-Energie – 9 direkt, 3 bei 15 Uhr, 6 gespiegelt gegenüber der 12!</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="768" src="http://fruitsandfreedom.com/wp-content/uploads/2026/04/Kiwi-Challenge-1024x768.jpeg" alt="Kiwi-Challenge" class="wp-image-2784" srcset="https://fruitsandfreedom.com/wp-content/uploads/2026/04/Kiwi-Challenge-1024x768.jpeg 1024w, https://fruitsandfreedom.com/wp-content/uploads/2026/04/Kiwi-Challenge-300x225.jpeg 300w, https://fruitsandfreedom.com/wp-content/uploads/2026/04/Kiwi-Challenge-768x576.jpeg 768w, https://fruitsandfreedom.com/wp-content/uploads/2026/04/Kiwi-Challenge-16x12.jpeg 16w, https://fruitsandfreedom.com/wp-content/uploads/2026/04/Kiwi-Challenge.jpeg 1371w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">26.September: Details—Wesentliches vor Flow?&nbsp;</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Heute ist Tag 2 der Kiwi-Challenge und ungeachtet all meines Einsatzes habe ich es heute morgen wieder nicht ganz pünktlich zur 9-Uhr-Kiwi geschafft. Schale, Messer, Tuch, hatte ich bereits am Vorabend bereitgestellt, Löffel vergessen. Aus dem Bett aufstehen wollte ich nicht also musste ich sie aufschneiden und schälen — mich übers Bett auf die andere Seite manövrieren mitsamt meines leider viel zu schweren Betttisches, um ein zusätzliches Taschentusch zu ergattern und die Kiwischale damit aufzufangen. All das dauert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Finger saftig-klebrig, der Stielansatz wie Beton – ich musste erst mehr vom Ende absägen, bevor es endlich klappte. 9:02 Uhr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach den gestrigen Erlebnissen hatte ich vorsorglich eine zweite Timer-Einstellung 3 Minuten vor Kiwi-Zeit eingestellt… Reicht nicht!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im ganzen Kiwi-Trubel tönt mein Handy die ganze Zeit den Tagesanbruch-Ton, der jetzt nur noch zum Chaos passt.
.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als ich die Kiwi endlich aufschneide, diesmal also längs,  zeigt sich die Galaxie aus einer ganz anderen Perspektive. Etwas überrascht davon umgibt mich plötzlich ein Gefühl von Magie und aufgeregt tauche ich endlich ein in das Erlebnis. Ich bin nun woanders, fühle mich für einen kurzen Augenblick als Teil von etwas Großem, Funkelndem, wie absorbiert aus schwerem Zeit-Raum Gefüge, ganz leicht und mit kindlicher Freude umspielt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"> Das hatte ich zu diesem frühen Zeitpunkt gar nicht erwartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber egal ob Tag 1, 2 oder 21: Es ist 9 Uhr morgens, ich sitze im Bett, habe gerade meine Morgenseiten geschrieben (daher der Betttisch) und schneide eine Kiwi auf! Klingt das nicht nach Kinderbuch statt nach dem Alltag einer Erwachsenen mit ernsthaften Aufgaben?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch dazu verwickelt in Komplikationen wie: Wohin mit der Schale? Schneide ich längs oder quer auf? Doch lieber mit Löffel? Timer mit 5 Minuten Vorlauf oder reichen 3 — ich muss ja jetzt nicht übertreiben? Fotos ja oder nein und wie soll ich das noch hinbekommen?…&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und zu guter Letzt — ist das jetzt die Zwangsstörung oder Liebe zum Detail?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein spannendes Unterfangen schon am Morgen von Tag 2 — Und dabei esse ich einfach nur Kiwis!</p>



<h2 class="wp-block-heading">27.September: Kiwi-Tag 3</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist mittags und ich habe gerade die zweite Kiwi aufgeschnitten und gegessen. Mittlerweile hab ich eine Entscheidung getroffen (wurde ja auch Zeit) was das Aufschneiden betrifft. Ich steche die Spitze meines kleinen Taschenmessers ins harte Stielende und schneide das feste Stück kreisförmig heraus. Dann schäle ich sie längs ringsherum ab. Ich bleibe bei quer aufschneiden, damit hab ich einen schöneren Blick auf die Galaxie.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jedesmal bin ich fasziniert vom Innenleben und all den kleinen schwarzen Kernen, die alle ihren festen Platz zu haben scheinen, gleichzeitig auch sehr leicht zu bewegen sind. All die vielen Strahlen, die von der Mitte ausgehen — und deren Ausläufer ins „All“ des Fruchtfleisches übergehen…  Ich weiß schon jetzt, dass sie mir fehlen wird, sobald die Woche vorbei ist und das ich sie zukünftig im Supermarkt mit anderen Augen sehen werde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich fühle mich im Herzen sehr berührt von dieser kleinen zeremoniellen Frucht-Begegnung. Mein Kopf will wie immer gleich wissen wieso und weshalb. Ich registriere und würdige das, bleibe aber einfach in meinem Herzen. Nicht schwer, aber auch nicht einfach.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">28.September: Niedergelassen</h2>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist wieder mal mittags, 12 Uhr 5 genau und ich habe gerade die zweite Kiwi des Tages gegessen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlerweile hat sich mein Ablauf beruhigt und die Methode bewährt. Mit dem ersten Erinnerungston starte ich ins Schneiden und Schälen, warte nochmal kurz auf den nächsten Ton und schneide dann die erste Scheibe ab, immer in Vorfreude darauf, wie sich mir die Galaxie heute präsentiert. Die festere, weiße Mitte sieht immer etwas anders aus. Heute Mittag war es schon fast ein richtiges Herz. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Da ich gerade viel zum Thema Ideenfindung beim Schreiben lese, musste ich daran denken, wie die weiße Mitte der Kiwi als Inspirationsbrunnen dient und all die Strahlen und Samen ringsherum Ideen sind, die von der Mitte abstrahlen. Das Bild gefällt mir.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemütsmäßig gibt es nicht viel zu berichten. Ich fühle mich, wahrscheinlich gekoppelt an der gefundenen Ablauf, sesshafter, ruhiger und aufnahmebereiter für das was kommt. Meist voller Ehrfurcht über die Verzauberung, die die Kiwi hinterlässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kiwis haben in meinem bisherigen Leben eher eine Nebenrolle gespielt – wenn überhaupt. Meist kaufte ich sie nur auf Reisen für den Frühstücks-Obstsalat oder Porridge. Da ist Kiwi perfekt: komplett aufessen – keine Reste!&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber sie nun so präsent im Alltag zu erleben ist neu und aufregend. So eine bescheidene kleine Frucht mit einer pelziger Schale, die ihre wahre Schönheit erst im Inneren zeigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gedanklich reise ich zurück nach Makedonien, wo Kiwis von Garagendächern herabranken. Letzten Monat war ich noch dort und lernte, dass sie erst sehr spät im Jahr, kurz vor dem Frost, reif werden. Hätte ich zu dem Zeitpunkt nur schon geahnt, wie sehr sie bald meine Tage füllen würde……<br></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="1008" height="756" src="http://fruitsandfreedom.com/wp-content/uploads/2026/04/Kiwi.challenge.3-3.jpeg" alt="Kiwi-challenge" class="wp-image-2797" srcset="https://fruitsandfreedom.com/wp-content/uploads/2026/04/Kiwi.challenge.3-3.jpeg 1008w, https://fruitsandfreedom.com/wp-content/uploads/2026/04/Kiwi.challenge.3-3-300x225.jpeg 300w, https://fruitsandfreedom.com/wp-content/uploads/2026/04/Kiwi.challenge.3-3-768x576.jpeg 768w, https://fruitsandfreedom.com/wp-content/uploads/2026/04/Kiwi.challenge.3-3-16x12.jpeg 16w" sizes="(max-width: 1008px) 100vw, 1008px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">29.September: Sicherheitsnetz</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Tag 5 fing heute leicht hektisch an. Zur Zeit schlafe ich nicht durch, wache zwischendurch auf und brauche den Wecker um 7.15 Uhr mit zwei anschließenden Schlummerphasen, die mich mit dem Gefühl zurücklassen, keine gehabt zu haben…  Erinnerungen an mein Lehrerinnen-Dasein kommen hoch. Ab da war klar — heute geht alles auf die Minute genau, damit die erste Kiwi des Tages auch wirklich um 9 Uhr ihren Auftritt haben kann. Bis 8 Uhr Zitronenwasser fertig, bis 8.45 Uhr Selleriesaft fertig, zwischendurch die Pausen, 9 Uhr Kiwi!&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Kiwi-Reise lehrt mich genauer auf die Zeiten zu schauen, in denen etwas Bestimmtes geschehen soll und was ich dafür brauche. Immerhin vergehen seit Beginn der Challenge nur noch 1,5 Stunden bis zur ersten Glukose am Morgen, und das hat nach 6 Jahren MM-Weg Premiere bei mir.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dafür bin ich sehr dankbar. Ich hoffe, ich kann es auch hinterher weiter beibehalten. Definitiv werde ich weniger Fokus auf die Menge und mehr auf die Zeit legen. Auch wenn meine Nebennieren bisher schon viel Heilung erreicht haben, bleibt das mein Hauptfokus. </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">30. September: Kiwi-Tag 6</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einem aufwühlenden Abend und einer unruhigen Nacht komme ich heute am vorletzten Tag der einwöchigen Challenge an. Heute bin ich der Kiwi besonders dankbar, dass sie mir einen Moment des Aufatmens, des Aussteigens beschert.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Scheibe für Scheibe wird die Galaxie in der Kiwi erst immer größer, bis zur Mitte — um dann Scheibe für Scheibe wieder kleiner zu werden, während ich in den festeren Raum um mich herum zurückkehre. Das alles spielt sich innerhalb von wenigen Minuten ab. Meine Abläufe sind eingespielt und ich brauche mich nur noch auf das Abtauchen in diese andere Sphäre zu fokussieren, in der alle Möglichkeiten offenliegen, bereit für mich, nach einer zu greifen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Abend setze ich mich nochmal hin und lasse den Tag vorbeiziehen. Der Ohrton ist ziemlich laut, mein Magen schmerzt und drückt, meine Stimmung irgendwo, aber nicht positiv. Ich fühle mich niedergeschlagen. Der Nachmittag im Park tat gut. Ich habe um Führung gebeten. Um Hilfe und Zeichen für dieses große Thema, das sich jetzt wieder zeigte und sich nicht so leicht bewegen lässt. Keine Richtung treibt mich zum Tun. Nichts zündet bisher mein Feuer an.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Morgen ist der letzte Kiwi-Tag. Was hat sie hervorgebracht? Das, was die ganze Zeit unter der Oberfläche brodelt: Die Frage der Fragen. Die ewige Frage. Und ich drehe mich im Kreis.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">1. Oktober: Und am Ende bleibt…</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Heute war der letzte Tag der Kiwi-Challenge, den ich in Gemeinschaft verbracht habe: Die 12-Uhr-Kiwi auf einem Spazierweg, die 15-Uhr-Kiwi auf einer Bank. Ein paar habe ich nachgekauft – ich kann sie noch nicht ganz loslassen. Morgen hänge ich definitiv noch einen Tag an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am meisten denke ich an die morgendliche Struktur, die sie mir gibt. Noch nie war es mir gelungen, die Morgenroutine in 1.5 Stunden zu schaffen. Sogar der Selleriesaft war heute aus Versehen wieder ein ganzer Liter und hat dennoch in eine halbe Stunden gepasst.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein schöner Tag geht zu Ende, und bei diesem großen Thema, das sich vor zwei Tagen wieder zeigte, ist mir viel klar geworden. Zu sehen, wo ich mich mit Verhaltensweisen in der Vergangenheit befinde, ist immer ein anstrengender Prozess, der aber letztlich immer in die Freiheit führt —  mein Ziel. </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">2. Oktober: Keine Freiheit ohne Struktur</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kiwi-Tag 8 —Inoffiziell.<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist ein angenehmer Rhythmus, der sich mit der Kiwi an meiner Seite ergeben hat. Falls sich spätestens jetzt jemand fragt, was es bloß mit diesem Rhythmus auf sich hat  — Eine kleine Erläuterung kann an dieser Stelle wohl doch mal nützlich sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach meinen fast 17 Jahren im Schuldienst an Grundschulen hatte ich eine feste Tagesstruktur bis in den späten Nachmittag. So fest und vorgegeben, dass sie irgendwann unerträglich wurde und es mir immer schwerer fiel, sie einzuhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach meinem Ausstieg empfing mich die ersehnte Freiheit. Mit der Einsicht—Struktur ist essenziell für die Seele, fällt aber nicht so einfach vom Himmel, besonders ohne Kindheitsvorbilder. Seitdem sehe ich es als eine meiner Hauptaufgaben an, mir selbst diese Struktur zu schaffen! Und das gestaltet sich genauso interessant wie schwierig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe jetzt, dass die Kiwi mir auch für die Zeit zwischen Mittag und Nachmittag zu mehr Struktur verhelfen kann, denn das Mittagessen bummelt immer noch chaotisch im Tagesverlauf herum. Die 15-Uhr-Kiwi kollidiert mit den Mittags-Kartoffeln, und zeitlich fehlt da noch Klarheit.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Je routinierter alles ist, desto freier fühle ich mich. Je klarer und strukturierter wichtige Abläufe sind, desto mehr Raum entsteht in mir, den ich füllen kann. Je fester diese Struktur, desto sicherer kann ich auch mal abweichen, denn die Struktur gibt mit Halt und Sicherheit. Und mein Körper weiß, dass er sich darauf verlassen kann, denn sie kommt auch nach Pausen immer wieder zurück.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="818" src="http://fruitsandfreedom.com/wp-content/uploads/2026/04/Kiwi-Challenge.1peg-1024x818.jpeg" alt="Kiwi-Challenge" class="wp-image-2785" srcset="https://fruitsandfreedom.com/wp-content/uploads/2026/04/Kiwi-Challenge.1peg-1024x818.jpeg 1024w, https://fruitsandfreedom.com/wp-content/uploads/2026/04/Kiwi-Challenge.1peg-300x240.jpeg 300w, https://fruitsandfreedom.com/wp-content/uploads/2026/04/Kiwi-Challenge.1peg-768x613.jpeg 768w, https://fruitsandfreedom.com/wp-content/uploads/2026/04/Kiwi-Challenge.1peg-15x12.jpeg 15w, https://fruitsandfreedom.com/wp-content/uploads/2026/04/Kiwi-Challenge.1peg.jpeg 1210w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">März 2026</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der dritten Runde entferne ich mich nur langsam von der Kiwi. Mir gelingt es, die morgendliche Wunschstruktur auch nach Ende beizubehalten. Ab und zu kaufe ich ein paar Kiwis und lege sie mir für den Morgen ans Bett. Die Mittags- und Nachmittagsstruktur hat sich langsam verändert, ist aber wieder aus dem Fokus geraten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Grund, die Kiwi-Challenge immer wieder einzubauen!</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Es ist leicht, sich im Alltag zu verlieren. Wir nehmen eine eingeschränkte Sichtweise ein, die uns den Blick auf das große Ganze versperrt, entfernen uns von unserem wahren Selbst und unsere Welt wird oberflächlich. Kiwis wirken all dem entgegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">-Anthony William<sup data-fn="b7c6cefd-c65a-4c0e-a003-f9fccdb606ed" class="fn"><a href="#b7c6cefd-c65a-4c0e-a003-f9fccdb606ed" id="b7c6cefd-c65a-4c0e-a003-f9fccdb606ed-link">4</a></sup></p>
</blockquote>



<h4 class="wp-block-heading">Danke Kiwi. Für Struktur, Magie und kindliche Freude!</h4>



<p class="has-x-large-font-size wp-block-paragraph"></p>


<ol class="wp-block-footnotes"><li id="57154e40-c816-4357-b6d4-f36b14f78b60">Anthony William, <em>Medical Medium Life-Changing Foods.</em> Expanded Edition. Hay House 2025, p. 153 <a href="#57154e40-c816-4357-b6d4-f36b14f78b60-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 1 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="dd3f1ad6-f5c6-45cf-8c15-4928f50dd475">Anthony William, <em>Medical Medium Life-Changing Foods</em>. Expanded Edition. Hay House 2025, p. 154 <a href="#dd3f1ad6-f5c6-45cf-8c15-4928f50dd475-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 2 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="03d4e7ca-9ee7-4406-afa0-c9dce05f1d96">Anthony William, <em>Medical Medium Life-Changing Foods</em>. Expanded Edition. Hay House 2025, p. 153 <a href="#03d4e7ca-9ee7-4406-afa0-c9dce05f1d96-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 3 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="b7c6cefd-c65a-4c0e-a003-f9fccdb606ed">Anthony William, <em>Medical Medium Life-Changing Foods</em>. Expanded Edition. Hay House 2025, p. 153 <a href="#b7c6cefd-c65a-4c0e-a003-f9fccdb606ed-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 4 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li></ol>


<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-x-large-font-size wp-block-paragraph"></p>



<h4 class="wp-block-heading has-text-align-center"><strong>Danke für deine Zeit! </strong></h4>



<h4 class="wp-block-heading has-text-align-center">Fruits &amp; Freedom, uns allen!</h4>



<p class="wp-block-paragraph"></p><p>Der Beitrag <a href="https://fruitsandfreedom.com/de/kiwi-challenge-soul-structure/">From External Order to Self-Order: The Kiwi-Challenge for Soul Structure</a> erschien zuerst auf <a href="https://fruitsandfreedom.com/de">Fruits and Freedom</a>.</p>
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		<title>Fruit love–and why it gives me freedom</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Fruits and Freedom]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Aug 2025 15:48:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn ich an Früchte denke, passiert etwas in mir – ich fühle mich frei und lebendig.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 class="wp-block-heading">Ein weit-reichender Beweggrund</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Wenn ich an Früchte denke, passiert etwas in meinem Körper... &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Nach all den Jahren, in denen ich ihnen größtenteils auf Anraten aus dem Weg gegangen war, fasse ich heute mein Glück manchmal immer noch nicht. Es ist, als würde mir plötzlich die Welt zu Füßen liegen mit nichts als Freiheit im Gepäck!</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ein ganz normaler Morgen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Heute habe ich mich zum Schreiben auf den Balkon gesetzt. Es weht ein stärkerer Wind, ein paar Gesprächsfetzen von anderen Balkonen erreichen mich. Insgesamt ist es dennoch sehr ruhig und sonnig heute. Das Tomatenblatt der bisher größten und schönsten Tomatenpflanze kitzelt meinen Fuß, den ich auf den Stuhl aufgestellt habe. Sie ist wirklich so schön groß geworden, vielleicht weil sie den größten Topf hier bekommen hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Es ist immer noch vormittags und bisher habe ich eine Banane gleich nach dem Selleriesaft gegessen, mir einen „KIK“-Shot (Kurkuma, Ingwer, Knoblauch) mit einer Orange gemacht und einen großen Teller voller Melonenstücke gegessen, die mich erstmal sättigen bis ich mir gleich meinen eigentlichen Frühstückssmoothie machen werden, den legendären HMDS! <a href="https://www.medicalmedium.com/mm101/medical-medium-heavy-metal-detox">HMDS</a>!</p>



<h2 class="wp-block-heading"><br><strong>Wenn ich an Früchte denke, passiert etwas in meinem Körper. &nbsp;</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Mein Herz wird weit und ich sehe all die Farben und Formen vor mir. Eine Aufregung macht sich breit, wie Vorfreude auf das nächste Stück Obst, das gleich kommt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Die Freude, die ich spüre, fühlt sich sehr kindlich an. Ich bin in Kontakt mit der kleinen Sabine in mir, die fröhlich und überschwänglich ist über das, was wir abgesprochen haben. Wie mein kleiner Neffe nach dem Bekanntgeben, dass es zur Feier des Tages Kuchen geben wird und nun alle 15 Minuten fragt, „Gibt´s jetzt endlich den Kuchen?“ … „Gibt´s jetzt endlich den Kuchen?“…</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>So fühlt es sich an. Sie zupft an meiner Kleidung und fragt, „Was gibt´s als nächstes? Sind die Nektarinen endlich so weit, dass wir den Gurkensalat ausprobieren können? Hattest du nicht gesagt, du wolltest eine Mango und auch mal wieder eine Papaya kaufen? Zum Glück hast du gestern doch noch die riesige Wassermelone mitgenommen“.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="http://fruitsandfreedom.com/wp-content/uploads/2025/07/Fruitlove.blog2_-1024x683.jpeg" alt="Fruitlove" class="wp-image-2698" srcset="https://fruitsandfreedom.com/wp-content/uploads/2025/07/Fruitlove.blog2_-1024x683.jpeg 1024w, https://fruitsandfreedom.com/wp-content/uploads/2025/07/Fruitlove.blog2_-300x200.jpeg 300w, https://fruitsandfreedom.com/wp-content/uploads/2025/07/Fruitlove.blog2_-768x512.jpeg 768w, https://fruitsandfreedom.com/wp-content/uploads/2025/07/Fruitlove.blog2_-1536x1024.jpeg 1536w, https://fruitsandfreedom.com/wp-content/uploads/2025/07/Fruitlove.blog2_-2048x1365.jpeg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><br>Natürliches Verlangen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Ich erlebe wirklich, dass dies das normale, natürliche Verlangen meines Körpers ist. Er verlangt nach seinem Treibstoff Glukose und zum Glück hat Mutter Natur ihn in all dieser Pracht und Fülle für uns bereitgestellt, wie nur sie es vermag. Leider wurde sie von Kinderriegel, Snickers und Prinzenrolle vom Thron gestoßen, damit nun nicht mehr Mutter Natur regiert, sondern - ich sag jetzt mal - die „Industrie“. &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Tragisch. Sonst wären die Menschenköpfe nicht ständig mit all den Ersatzsüßigkeiten voll - sondern mit all den Früchten!</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph"></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>„Nicht ohne Grund erwähnt die Bibel Früchte über 300 Mal: Denn Früchte sind für unser Wesen von entscheidender Bedeutung. Die Menschheit existiert dank der Früchte, die wir seit Anbeginn unserer Spezies von den Bäumen gepflückt haben. Sie haben es uns ermöglicht, auf diesem Planeten zu gedeihen.“</em> </p>



<p class="wp-block-paragraph">-Anthony William <sup data-fn="d1768c9d-5022-4304-bc79-73d60f5ea16c" class="fn"><a id="d1768c9d-5022-4304-bc79-73d60f5ea16c-link" href="#d1768c9d-5022-4304-bc79-73d60f5ea16c">1</a></sup>  </p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ein weit-reichender Beweggrund</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Langsam spüre ich, wie die Glukose der Wassermelone bereits an ihrem Zielort  angekommen ist. Mein Körper verlangt nach der nächsten Ration.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Meinen Frühstückssmoothie, heute mit drei Bananen, auch, weil sie langsam schon ins überreife Stadium übergehen und weg müssen, zur Hälfte ausgetrunken, fühle ich mich wieder gestärkt um weiterzuschreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Es gibt so einige tiefgreifende Gründe für meine Liebe zu Früchten - und einer davon ist:</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong><br>Ich habe kein Verlangen nach Industrie-Süßigkeiten mehr!</strong></h4>



<h2 class="wp-block-heading"><br><strong>Einfach Freiheit.</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><br><br>No longer craving industrial sweets gives me an immense feeling of freedom. Being able to eat as much fruit as I want, as often as I want, leaves so many of the more difficult emotions, such as guilt and shame, behind. No more restrictions; I don&#8217;t have to restrain, discipline, or reprimand myself when it comes to sugar consumption. In my earlier days as a teacher, there was always a large selection of sweets on the table in the staff room, and once I gave in, usually in moments of stress, and reached for one, the dam was broken, the floodgates open for the next and the next. The days of “… just three pieces of dark chocolate” in the hope that it&#8217;s true that the higher the cocoa content, the “healthier” it is, and I pretended to enjoy it&#8230;&nbsp; are fortunately over.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><br><strong>Einfach Frieden.</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Meinen Smoothie ausgetrunken, hinterlässt er ein sattes, friedliches und wohliges Gefühl in meinem Körper. Es hat schon einen sehr erdenden Charakter. Kein hektisches, mit Schuldgefühlen übersätes immer weiter nach dem nächsten „sündhaften“ Stückchen greifen müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Schon verrückt. Keine Sahnetorte kann mehr mithalten mit einer reifen Mango, Kirschen oder einer cremig „karamelligen“ Dattelfrucht. Kein unkontrollierbar erscheinender Drang in mir, der mich antreibt zu etwas, bei dem ich mir am liebsten immer gleichzeitig auf die Finger hauen möchte und der mich doch nur unzufrieden zurücklässt. &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Stattdessen wird mir auch ein Blick hinter die Kulissen beschert. Ein Vorhang öffnet sich. Ein Sehen und Wahrnehmen mit anderen Augen findet statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>So kam es einmal, dass ich nach einer längeren Zeit ohne Industriebackwaren plötzlich völlig perplex vor einer der großen Backtheken stand, die sich oft noch vor dem richtigen Eingang, und vor der Obstabteilung befinden. Ich sah alle diese süßen Gebäckstücke in fast gleicher Form und Farbe aufgereiht in den Regalen und Auslagen und nahm diese für mein Empfinden falsche Strahlkraft wahr, die von ihnen ausging. Teilchen, die sich wie aufgebläht und glänzend vor mir auftaten und präsentierten und mich zum Kauf animieren sollten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>So sah ich sie dort, ohne Wertung, für das was sie sind - ein trügerischer Ersatz!</p>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Einfach Liebe.</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><br>In einem Absatz über den Unterschied zwischen diszipliniertem Schreiben und dem aus kindlicher Freude schreibt die Autorin Julia Cameron:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>„…Ich mache meinen Schreibtisch zum verlockendsten Platz in meinem Haus. Auf dem Tisch gibt es Spielsachen. […] Und ich selbst werde beim Schreiben wieder zum Kind“.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Als ich das vorhin las dachte ich an mein Gefühl, das ich hier eingangs so ähnlich beschrieben habe ...Was passiert, wenn ich an Früchte denke… und die kindliche Freude, die dabei in mir aufsteigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Nicht das Disziplin nicht auch ihren Platz hat, keineswegs. Wenn wir etwas in eine bessere Richtung verändern möchten brauchen wir sie schon an bestimmten Stellen im Prozess. Aber sie sollte vielleicht nicht die absolut treibende Kraft hinter allem sein. Nicht hinter dem Schreiben und nicht hinter der Früchteliebe - sonst müsste ich ihr schließlich auch einen ganz anderen Namen geben.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><br><em>„Wenn man Liebe als eine Frucht betrachtet, dann ist Mitgefühl ihr Kern. Das Gleiche gilt für Selbstliebe. Ohne Selbstmitgefühl ist Selbstliebe nicht möglich, sonst kann sie leicht in Selbsthass umschlagen.“</em>&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">-Anthony William<sup data-fn="7e21b6ae-48cc-42a1-80bc-36ba8f538447" class="fn"><a id="7e21b6ae-48cc-42a1-80bc-36ba8f538447-link" href="#7e21b6ae-48cc-42a1-80bc-36ba8f538447">2</a></sup> </p>
</blockquote>



<p class="has-large-font-size wp-block-paragraph"></p>


<ol class="wp-block-footnotes"><li id="d1768c9d-5022-4304-bc79-73d60f5ea16c"><br>Anthony William, <em>Medical Medium Secrets Behind Chronic and Mystery Illness and How to Finally Heal</em>. Revised and Expanded Edition. Hay House, p. 262 Kindle-Version.  <a href="#d1768c9d-5022-4304-bc79-73d60f5ea16c-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 1 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="7e21b6ae-48cc-42a1-80bc-36ba8f538447"><a href="https://soundcloud.com/medicalmedium/healing-power-of-compassion">https://soundcloud.com/medicalmedium/healing-power-of-compassion</a> <a href="#7e21b6ae-48cc-42a1-80bc-36ba8f538447-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 2 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li></ol>


<p class="has-x-large-font-size wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h4 class="wp-block-heading has-text-align-center"><strong>Danke für deine Zeit! </strong></h4>



<h4 class="wp-block-heading has-text-align-center">Fruits &amp; Freedom, uns allen!</h4>



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